Verschneite Moorlandschaft an der Husegg

Winterwanderung Sörenberg-Kemmeriboden

Winterzauber und kolossale Meringues

  • Rossweid

  • Salwideli

  • Schönisei

  • Kemmeribodenbad


REGION: Mittelland / Zentralschweiz
MARSCHZEIT: 3 h 30 min
AUFSTIEG: 140 m
TIEFSTER PUNKT: 976 m
VERPFLEGUNG: Berggasthaus Salwideli
ANREISE: Mit der Gondelbahn ab Sörenberg/Post nach Rossweid
MERKMALE: Familientauglich / Auch/nur im Winter / Höhenweg
Schwierigkeit: W1 Winterwandern
Streckenlänge: 11,5 km
Abstieg: 630 m
Höchster Punkt: 1464 m
Ideale Jahreszeit: Dezember bis März
Rückreise: Ab Kemmeriboden mit dem Postauto
   

Die Wanderung von Sörenberg zum Kemmeribodenbad lässt sich auch im Winter problemlos unternehmen, denn die Route wird nach Schneefällen maschinell präpariert. Zu Beginn wird das Skigebiet gequert, doch schon bald umfängt einen die zauberhafte winterliche Stille des Entlebuchs. Das Ziel liegt beim Gasthof Kemmeribodenbad, der sich nicht zuletzt mit wuchtigen Desserts einen Namen gemacht hat.

Mit der Gondelbahn gelangen nicht nur Skifahrer, sondern auch Winterwanderer von Sörenberg/Dorf zur Rossweid hinauf. Der gepfadete Weg beginnt gleich neben dem Berghaus. Erst gilt es eine Skipiste zu überqueren, doch rasch taucht man in die Ruhe eines winterlichen Bergwalds ein. Die Route kreuzt allerdings noch mehrmals Skilifttrassees und Pistenabschnitte, von der Husegg an lässt man aber das Skigebiet hinter sich.
In sanftem Abstieg geht es zum Berggasthaus Salwideli und von dort auf einem verschneiten Strässchen zum Schneebärgli. Hier verlässt die Winterwanderroute den für sommerliche Wanderungen signalisierten Trans-Swiss-Trail, quert den Bärselbach-Graben und führt auf dessen anderer Seite zum Chüblisbüelbode hinauf. Von Vorder Schönisei gelangt man über Hinder Schönisei nach Hinders Hübeli.
Im Schatten des Hohgant erreicht man auf dem je nach Witterungsverhältnissen verschneiten, mitunter aber auch vereisten Strässchen das Kemmeribodenbad. Das Gasthaus bietet heute zwar keinen Badetourismus mehr, empfängt dafür aber zahlreiche Seminargäste. Wer Süsses mag, probiert die gewaltigen Meringues-Schalen, die zum Dessert oder als Wander-Zvieri serviert werden.