Am Ostufer des Klöntalersees

Wanderung Richisau-Klöntalersee-Glarus

Bade- und Wanderparadies Klöntal

  • Richisau

  • Plätz

  • Rhodannenberg

  • Allmeind

  • Glarus


REGION: Ostschweiz
MARSCHZEIT: 4 h 30 min
AUFSTIEG: 250 m
TIEFSTER PUNKT: 468 m
VERPFLEGUNG: Hotel Rhodannenberg, Klöntalersee
ANREISE: Mit dem Postauto nach Richisau
MERKMALE: Am Wasser
Schwierigkeit: T2 Bergwandern
Streckenlänge: 16,7 km
Abstieg: 880 m
Höchster Punkt: 1135 m
Ideale Jahreszeit: Anfang Mai bis Ende September
Rückreise: Ab Glarus mit der Bahn
   

Die Wanderung aus dem Klöntal ins Glarner Haupttal bietet viel Abwechslung: Sie führt durch Bergwälder, über Weideland, einem zauberhaften Bergsee entlang und durch ein reizvolles Wildbachtobel. Wenig Hartbelag ausserhalb des Siedlungsgebiets.

Von der Busendstation Richisau geht es auf der Strasse einige hundert Meter zurück, dann zweigt ein schmaler Pfad in den Wald ab und führt in leichtem Aufstieg den Hang hoch. Oberhalb des Alpbetriebs Schwändeli verlässt man den Wald und erblickt den Klöntalersee. Das Gewässer ist aufgrund eines Bergsturzes entstanden, wurde aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwecks Stromproduktion zusätzlich aufgestaut.
Nun geht es abwärts. Teils über Wiesen, teils der Pragelpass-Strasse entlang nähert man sich zügig dem See. Beim Wegweiserstandort Plätz (gegenüber dem Gasthaus Klöntal) verzweigen sich die Wege. Wer bereits hier in den im Hochsommer herrlich warmen See tauchen will, schreitet stracks zum Campingplatz Vorauen. Wer sich noch etwas gedulden mag (oder auf das Bad ganz verzichten will), schlägt die Richtung zum südlichen Ufer des langgezogenen Sees ein. Dort hat es übrigens auch die schönsten und ruhigsten Badeplätze.
Das von dichtem Auenwald gesäumte Mündungsgebiet des Bergbachs Klön (auf manchen Landeskarten auch als «Chlü» bezeichnet) umgeht der Uferweg grossräumig. Danach zieht er sich teils direkt dem Wasser entlang, teils durch Waldgebiet, Richtung Osten. Einige kurze Abschnitte sind etwas exponiert: Sie verlaufen entlang von steilen Felswänden und fallen auf der Wasserseite teilweise senkrecht ab. Der Weg ist aber durchwegs recht breit (aufgrund von einzelnen Felstreppen jedoch nicht kinderwagengängig), und die entsprechenden Passagen sind hangseitig mit einem Geländer in Form eines dicken Drahtseils gesichert, so dass sie problemlos begehbar sind.
Am Campingplatz Güntlenau vorüber gelangt man nach Rhodannenberg, wo die Staumauer des Sees überquert wird. Danach geht es ins Tobel der Löntsch. Mässig steil führt der Wanderweg dem Bach entlang talwärts. Beim Wegweiserstandort Löntschtobel hält man Richtung Glarus und erreicht nach kurzem Aufstieg den Waldrand und die Allmeind. Über Bitzigen und Bleiche steigt man zum Glarner Ortsteil Oberdorf ab und erreicht von dort das Zentrum und den Bahnhof von Glarus.