Ausblick von Latsch ins obere Albulatal; in der Tiefe liegt Bergün.

Wanderung Bergün-Latsch

Auf dem Latscher Panoramaweg

  • Bergün

  • Latsch

  • Davos God

  • Latsch

  • Bergün


REGION: Graubünden
MARSCHZEIT: 1 h 50 min
AUFSTIEG: 270 m
TIEFSTER PUNKT: 1372 m
VERPFLEGUNG: Restaurant Schmid, Latsch
ANREISE: Mit der Bahn nach Bergün
MERKMALE: Rundwanderung
Schwierigkeit: T2 Bergwandern
Streckenlänge: 5,2 km
Abstieg: 270 m
Höchster Punkt: 1619 m
Ideale Jahreszeit: Anfang Mai bis Ende Oktober
Rückreise: Ab Bergün mit der Bahn
   

Auf einer sonnigen Hochebene über dem Albulatal liegt Latsch. Vom Dörfchen führt ein Rundgang der Hangkante entlang: Der Panoramaweg bietet eine eindrückliche Aussicht. Kaum Hartbelag ausserhalb des Siedlungsgebiets.

Der Latscher Panoramaweg ist gewiss kein Klassiker unter den Höhenwegen. Die Marschzeit beträgt nur etwa Dreiviertelstunden, auf der Übersichtskarte der regionalen Tourismusorganisation ist er nicht einmal eingezeichnet. Doch das Versprechen in seinem Namen ist nicht zu hoch gegriffen: Wer ihn beschreitet, geniesst ein grossartiges Panorama.
Wird die Rundtour mit dem hübschen Auf- und Abstieg auf dem Fussweg zwischen Bergün und Latsch kombiniert, dann ergibt sich ein leichtes Wander-Intermezzo – bestens geeignet für einen zweistündigen Unterbruch der langen Bahnreise zwischen dem Unterland und dem Engadin.
In Bergün geht es direkt vom Bahnhof hangwärts Richtung Latsch, anfänglich auf einem Strässchen, doch schon bald auf einem schmalen Kiesweg. In mehreren Zickzack-Kehren gewinnt man rasch an Höhe. Auf gepflästerten Wegen wird das Dörfchen Latsch durchquert. Schöne alte, im Engadiner Baustil errichtete Häuser und ein schlichtes Kirchlein prägen das Ortsbild.
Beim Parkplatz oberhalb des Dorfs schwenkt man auf einen Pfad, der zunächst über Weideland, später durch Wald führt. Davos God heisst das Gebiet, auf Deutsch: Hinterer Wald. Am Ende des Walds öffnet sich eine umfassende Aussicht talabwärts bis hinüber zur Kette von Lenzerhorn und Aroser Rothorn.
Nach wenigen Schritten wendet sich der Weg taleinwärts. Nun liegt einem das obere Albulatal geradezu zu Füssen; weit unten im Talboden erstreckt sich Bergün, auf der gegenüberliegenden Talseite ragt der Piz Ela in den Himmel. Über Weideland geht es zurück nach Latsch und auf dem gleichen Weg wie beim Aufstieg wieder hinunter nach Bergün.