Auf dem Winterwanderweg nach Garfiun ist zuweilen mit Gegenverkehr zu rechnen.

Winterwanderung Klosters-Garfiun

Durch den Schnee zur Alp Garfiun

  • Klosters

  • Aeuja

  • Monbiel

  • Garfiun

  • Klosters


REGION: Graubünden
MARSCHZEIT: 4 h 10 min
AUFSTIEG: 250 m
TIEFSTER PUNKT: 1183 m
VERPFLEGUNG: Bergrestaurant Alp Garfiun
ANREISE: Mit der Bahn nach Klosters
MERKMALE: Rundwanderung / Auch/nur im Winter
Schwierigkeit: W1 Winterwandern
Streckenlänge: 13,3 km
Abstieg: 250 m
Höchster Punkt: 1385 m
Ideale Jahreszeit: Dezember bis März
Rückreise: Ab Klosters mit der Bahn
   

Von Klosters führt eine leichte Winterwanderung zur Alp Garfiun. Die Route weist nur mässige Steigungen auf. Das Teilstück bis Monbiel lässt sich zudem mit dem Postauto überbrücken. Dahinter ist das Tal nur für Fussgänger und Langläufer zugänglich – sowie für Pferdekutschen. Im Dezember und Januar liegt die Route grösstenteils im Schatten.

Der Talboden der jungen Landquart hinter Klosters ist relativ flach. Der Wildbach hat bereits eine ungestüme Reise mit viel Gefälle von der Silvretta hinter sich und schlängelt sich nun eher gemächlich durch das weite Tal zwischen der Alp Garfiun und Klosters. Der hintere Teil des Tals ist im Winter nicht bewohnt. Das Bergrestaurant Alp Garfiun ist jedoch auch im Winter offen. Erreichbar ist es auf einem schön angelegten Winterwanderweg.
Der erste Teil führt von Klosters Platz zunächst direkt der Landquart entlang nach Aeuja, von Bündelti an dann etwas erhöht querfeldein unterhalb der Häuser von Monbiel taleinwärts, bis er etwas östlich des Walserdörfchens in die Strasse mündet. Dieser erste Abschnitt der Wanderung lässt sich auch überbrücken, indem man mit dem Postauto ab Klosters Platz bis zur Endstation Monbiel/Parkplatz fährt und von dort auf dem Strässchen taleinwärts wandert. Ab Monbiel unterliegt die Strasse einem Fahrverbot. Völlig verkehrsfrei ist sie jedoch nicht: Im Winter wird sie von Kutschen befahren. Es kann einem also durchaus passieren, dass man unterwegs doppelter Pferdestärke begegnet.
Man braucht allerdings auch gar nicht durchwegs auf der Strasse zu wandern. Bereits einen Kilometer hinter Monbiel verzweigt sich die Wanderroute in zwei Äste. Der gewalzte Weg, der zum Weiler Schwendi hoch und danach an erhöhter Lage über den Pardenner Boden zur Alp Garfiun führt, ist sonniger gelegen, bietet eine schöne Aussicht in den Talhintergrund und empfiehlt sich daher für den Hinweg.
Auf dem Rückweg hingegen lohnt es sich, auf der Strasse zu bleiben. Sie verläuft nahe am Flussbett der Landquart. Weil der nahe Gatschieferspitz die Sonne noch bis weit in den Februar fast den ganzen Tag verdeckt, ist die Landschaft hier viel winterlicher als auf der Sonnenseite des Tals und bietet einen entsprechend malerischen Anblick: Wenn es genug kalt ist, bleibt hier der Schnee zuweilen wochenlang an den Tannenästen hängen.
Von Schwendi an verläuft die Rückkehr dann wieder auf der gleichen Route wie beim Hinweg, also via Bündelti an die Landquart und über Aeuja nach Klosters Platz. Auch hier lässt sich der Marsch verkürzen, indem man ab Monbiel das Postauto nach Klosters benützt.