Unten schon etwas grün, oben noch immer weiss: Spätwinterlicher Ausblick auf Flims und zum Piz Riein

Winterwanderung Naraus-Flims

Am Sonnenhang des Flimsersteins

  • Naraus

  • Startgels

  • Foppa

  • Fidaz

  • Flims


REGION: Graubünden
MARSCHZEIT: 3 h 30 min
AUFSTIEG: 110 m
TIEFSTER PUNKT: 1074 m
VERPFLEGUNG: Diverse Restaurants an der Strecke
ANREISE: Mit der Sesselbahn von Flims Dorf/Bergbahnen nach Naraus
MERKMALE: Auch/nur im Winter / Höhenweg
Schwierigkeit: W1 Winterwandern
Streckenlänge: 10,5 km
Abstieg: 870 m
Höchster Punkt: 1839 m
Ideale Jahreszeit: Dezember bis März
Rückreise: Ab Flims Dorf/Post mit dem Postauto
   

Viel Aussicht und Sonne geniesst man auf der Winterwanderung von Naraus nach Flims. Die Route verläuft anfänglich durch das Skigebiet der Weissen Arena, später auf einem Panorama-Höhenweg abseits der Pisten. In regelmässigen Abständen säumen Bergrestaurants die Strecke.

Die Weisse Arena zählt zu den grössten Wintersportgebieten der Schweiz. Über 200 Pistenkilometer sind auf den Hängen über Flims, Laax und Falera angelegt. Das Gebiet ist aber nicht nur ein Eldorado für Skifahrer und Snowboarder, sondern bietet auch einige sehr schöne Winterwanderwege. Zu den Klassikern zählt etwa die Wanderung von Naraus nach Flims. Die Route verläuft zwar fast durchwegs abwärts und überwindet dabei mehrere hundert Höhenmeter, weist aber keine steilen Abstiegspassagen auf und ist daher leicht und angenehm zu begehen.
Vom Ausgangspunkt, der Sesselbahn-Bergstation Naraus, hat man einen grossartigen Tiefblick auf die Hochebene von Flims. Eine unabsehbare Zahl von Bergen formt ein üppiges Gipfelpanorama, das von der Signina-Gruppe dominiert wird. Entlang einer blau markierten Skipiste geht es in leichtem Abstieg in der Flanke des Flimsersteins nach Startgels hinunter. Unterwegs bieten Holzbänke mit grossen Rückwänden windgeschützte Ruheplätzchen, an denen man den stillen Zauber der Winternatur ausgiebig geniessen kann.
Bei der Seilbahnstation Startgels beschreibt die Route einen scharfen Knick nach Osten. In leichtem Abstieg geht es zum Alpstafel Salein; auf diesem Abschnitt wird mehrmals die Piste gekreuzt. Nach der Durchquerung des Steinawalds steigt man an alten, von der Sonne braungebrannten Maiensässhüttchen nach Foppa ab.
Ein kurzes Stück geht es jetzt recht steil abwärts, bis das Trassee der Sesselbahn unterquert ist. Von nun an verläuft die Wanderung auf einem aussichtsreichen, wunderbar sonnigen Panoramaweg, der vom Weiler Spaligna abwechslungsweise durch Wald und über offenes Gelände nach Scheia und weiter nach Fidaz führt. Ins Dorfzentrum von Flims gelangt man entweder auf dem Strässchen oder per Shuttlebus.
Während der ganzen Tour kommt man immer wieder an Pistenbeizen und urchigen Bergrestaurants vorbei. Gelegenheit zur Einkehr gibt es bereits auf Naraus, sodann in der Ustria Startgels, in der Capunseria Foppa, im Bergrestaurant Spalegna, im Haldenhaus in Scheia und schliesslich im Fidazer Hof.